Klassentreffen der
Klassen 5c (1974) bis 10c (1980)
IGS Mühlenberg

Öffentlicher Bereich

IGS Mühlenberg

Klassentreffen am 03.06.2010

Das Treffen hat am 6. März 2010 wie geplant stattgefunden.
Das Lokal am Zoo war eine prima Wahl. Es war ein gelungenes Klassentreffen.
Lediglich das Wetter hatte nicht ganz mitgespielt. Wegen Schneefall musste der Zoobesuch ausfallen.

Leider komme ich einfach nicht damit voran, endlich die Fotos und das Filmmaterial für die Präsentation und Weitergabe zu bearbeiten. Zum heutigen Zeitpunkt wollte ich sie längst fertig haben. Ich verspreche aber, dass ich das Projekt nicht vergessen habe und wenn es gar nicht anders geht, dann werde ich zumindest das Rohmaterial zum Download bereit stellen. Sobald ich so weit bin, erhaltet Ihr eine Rundmail.

Vorgeschichte:

In den 3 Jahren vor 2006 organisierte die IGS Mühlenberg regelmäßig an jedem 1. Samstag im September ein großes Ehemaligen-Treffen in der IGS Mühlenberg. Als sich im Jahre 2006 die Ereignisse an der Schule überschlugen, musste die Veranstaltung in diesem Jahr ausfallen. Seit 2007 findet das Ehemaligentreffen nur noch im 2-Jahres-Rhythmus statt.

Das letzte Ehemaligentreffen an der IGS-Mühlenberg fand planmäßig am Samstag, den 5. September 2009 statt. Der voraussichtliche Termin für das nächste Ehemaligen-Treffen ist Samstag, der 3. September 2011. Genaues kannst Du erfahren, wenn Du regelmäßig auf der Webseite der IGS Mühlenberg nachschaust. Für die Organisation der Ehemaligentreffen dient auch das Ehemaligenportal.


Was hat Jörg Wischnewski damit zu tun?

Zunächst bin ich ebenfalls ein ehemaliger Schüler der IGS Mühlenberg. Und zwar war ich in den Klassen:
6c (1975/76) bis 10c(1979/80) und dann in Sekundarstufe II bis zur 13. Klasse.

Bei einem allgemeinen Ehemaligentreffen, wie von der Schule organisiert, sieht man sicher viele Leute, aber selten welche aus dem eigenen Jahrgang. Zumindest ist das so, wenn man nicht zu den Jüngsten gehört. Deshalb hatte ich im Jahre 2005 damit begonnen, hier für unser eigenes Klassentreffen zu werben. Das hat auch geklappt. Jetzt dient diese Seite als Anlaufpunkt und Schwarzes Brett für ehemalige Klassenkameraden.

Hast Du Lust auf ein Klassentreffen? Dann sende eine Mail an mich. Ich habe für den Zweck eigens eine GMX-Adresse eingerichtet: ===>   Joerg-plant-Klassentreffen@gmx.net.

Jüngste Kontaktaufnahme ware im November 2009, als Burkhard Oelke auf diese Seite stieß. Anlässlich dieses Kontaktes und weil es einfach mal wieder an der Zeit war, organisierte ich erneut ein Klassentreffen. Und das hat im März 2010 erfolgreich stattgefunden.


Unser erstes Klassentreffen am 09.09.2006

IGS Mühlenberg - Abschlussklasse 10c , Jahrgang 1980 Klassentreffen 09.09.2006

Mit dabei waren (Namen von früher):
Andrea Reese, Peter Hofmann, Jochen Rudolph, Andreas Zanger, Ingo Steppat, Heidi Kiesewalter, Kerstin Redeker, Manuela Hoffmann, Iris Geide, Andreas Gardinowski, Heike Niemeyer, Karin Körting,, Rolf Spalteholz, Thomas Brüggemann, Nina Reinbacher, Beate Junge, Jasmin Schöneberg, Frank Kleineberg, Dirk Teckentrup, Jörg Wischnewski (ich selbst). Und zu unserer größten Freude war auch unsere Lehrerin Hildegard Laumann dabei.

Leider (diesmal noch) nicht dabei waren:
Andreas Jakob, Britta Baumann, Burkhard Oelke, Carsten Dieck, Heiko Nowak, Kristina Luczak, Mathias Körber, Marion Kowalski, Marion Vollmer, Peter Flöge, Peter Müller, Uwe Haskamp.

Ich gedenke an dieser Stelle unseres Klassenkameraden Ulli Sell, der leider nur noch in Gedanken bei uns sein kann.

Mehr Details - vor allem Fotos - vom Klassentreffen 2006 gibt es in einem privaten (geschützten) Bereich. Fotos und Filme vom Klassentreffen 2010 sind noch in Arbeit.

Das Passwort für den privaten/geschützten Bereich können die Ehemaligen per Email bei mir anfordern. Wenn es Neuigkeiten gibt, dann versende ich eine Rundmail. Ich habe eine spezielle GMX-Adresse eingerichtet, über die jeder an jeden schreiben kann. Diese Mail-Adresse findet Ihr ebenfalls im geschützten Bereich oder Ihr erfahrt sie zwangsweise, sobald Ihr im Mailverteiler aufgenommen werdet. Derzeit können 24 ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler sowie unsere Klassenlehrerin auf diesem Wege erreicht werden - natürlich unabhängig davon, wer beim letzten Klassentreffen anwesend war.


Aktuelle IGS-Mühlenberg-News:


März 2011: Neues über den Abriss und Neubau der IGS-Mühlenberg

Schon seit September 2009 steht fest: IGS Mühlenberg wird abgerissen, denn das Gebäude, welches die IGS Mühlenberg mit seinen über 1800 Schülern und 150 Lehrkörpern beherbergt, ist in die Jahre gekommen. Zunächst hatte man noch überlegt, wie man es kostengünstig und schrittweise sanieren könnte. Doch angesichts des wirklich maroden Zustands und der veralteten Bauweise mit vielen komplett fensterlosen Räumen hat man sich nun doch dazu durchgerungen, die Schule lieber komplett abzureißen und für 54 Millionen Euro (voraussichtlich) ein schöneres und modernes Gebäude zu errichten.

Der Masterplan: Es soll immer ein Teil abgerissen und neu gebaut werden, während im alten Gebäude und sukzessive im neuen Gebäude der Schulbetrieb weiterlaufen kann. Für politische Entscheidungen, Ausschreibungsverfahren und Genehmigungen geht aber ein Monat nach dem anderen ins Land. Der eigentliche Bau wird wohl frühestens 2012 beginnen. Aber dafür sorgt dieses Riesenprojektes dann sicher ein Jahr lang für mehrere hundert Arbeitsplätze.

Aktueller Stand im März 2011: Das Abriss- und Neubauprojekt der IGS Mühlenberg befindet sich noch immer in der Planungsphase. Die Kostenschätzung liegt nun bei 55 Millionen (gegenüber 54 Mio im September 2009). Die Sportvereine sorgen sich, dass die Sporthallen einfach abgerissen werden, ohne sofort eine Ausweichmöglichkeit anzubieten.

Schon wenigstens seit 2007 existiert die Feststellung, dass das Schulgebäude dringend saniert bzw. erneuert werden muss. Und seit 2009 läuft die Planung für den Neubau der IGS-Mühlenberg, wobei man sich nicht ganz einig über die Kostenübernahme war und auch keine Einigung hatte, ob man ein komplett neues Gebäude errichten sollte oder ob man das Gebäude sanieren könnte. Lange Zeit hatte es den Anschein, als ob man nur diskutiert und Zeit gewinnt, weil man die wenigstens 30 Millionen Euro für das Projekt nicht ausgeben will oder kann.

Aber es tat sich schließlich etwas: Es gab nämlich den Wettbewerb "Neubau IGS-Mühlenberg". Und wie man dort las, fand die Preisvergabe am 27.08.2010 statt. Man hat nun also konkrete Vorschläge zur Gestaltung des Neubaus vorliegen. Fehlt eigentlich nur noch ein ebenso konkreter Plan, wie man das alte Gebäude abreißt und wo man die rund 2000 Schüler und Lehrer während der Bauarbeiten unterbringt. Der Vorschlag, dass man Etappenweise das alte Gebäude abreißt und Schritt für Schritt durch die neuen Bauten ersetzt, klingt zwar genial und praktisch. Aber tatsächlich wird sich die Bauzeit dadurch sicherlich verlängern. Die Schüler müssen dann mit der Ablenkung durch die Bauarbeiten und den Lärm über einen sehr langen Zeitraum hinweg klarkommen.

Die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) wird das Projekt (nämlich das Ersetzen der Bruchbude durch einen Neubau) durchführen und wohl auch zumindest mitfinanzieren, indem sie zum Eigentümer wird. Im Rahmen eines langfristigen Mietverhältnisses und einer sog. Öffentlich-Öffentlichen-Partnerschaft (ÖÖP) wird die Stadt Hannover dann langsam aber kräftig an die GBH (Wohnbaugesellschaft) (zurück)zahlen.

Lest mehr darüber bei - www.wb-igs-muehlenberg.de.
Der Gewinner ist die Staab Architekten GmbH, Berlin mit Wettbewerbsarbeit Nr. 107 (PDF)
Weitere prämierte Vorschläge findet Ihr im Pressebereich der o.g. Webseite.


März 2011 - Die Webseite der IGS-Mühlenberg erstrahlt im neuen Design.

Basierend auf dem CMS Joomla hat Henning Bergmann, der Fachbereichsleiter für Kunst und neue Medien die Homepage der Schule komplett neu erstellt. Planung und Umsatzung haben rund 1½ Jahre in Anspruch genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

März 2011: Schul-LAB ist JeT-Kompentenzzentrum "Energie"

Die Projektgruppe "Schul-LAB" erfährt neue Anerkennung durch den Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Dieser zeichnet im Rahmen seiner Initiative "Jugend entdeckt Technik" (JeT) das LAB' der IGS Mühlenberg als "Kompentenzzentum Energie" aus. Mehr darüber siehe "Aktuelles" auf Webseite der IGS Mühlenberg.

Mai 2010 - IGS-Mühlenberg belegte den 3. Platz Beim bundesweiten Energiesparmeister-Wettbewerb

Der Wettbewerb der Kampagne "Klima sucht Schutz" zeichnet die besten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen aus und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Deutschlandweit hatten im Jahre 2010 196 Schulen daran teilgenommen. Die IGS Mühlenberg belegte Platz 3 und war damit einer von 10 Preis-Gewinnern dieses Wettbewerbes.


Ich bin für die IGS und gegen das zwangsweise Abitur nach 12 Jahren

Mit großem Entsetzen habe ich über die Pläne der Landesregierung gehört, das Abitur bereits nach 12 statt wie bisher 13 Jahren einzuführen und das zwangsläufig auch an den Integrierten Gesamtschulen!

Nun ist es ja so, dass Eltern, die ihre Kinder an einer IGS anmelden, sich ganz bewusst für eine Schulform entscheiden, die eine Alternative bietet zum viel zu streng gegliederten Standard-Schulsystem und seiner frühzeitigen Festlegung auf einen bestimmten Abschluss. Auch ich würde mir für unsere Kinder eine Schule wünschen, auf der sie die Zeit haben, sich gemeinsam und ohne zu hohen Druck zu entwickeln. Leider gibt es keine IGS in unserer Nähe und wird wohl so bald auch nicht gebaut. Hier im katholisch geprägten Raum Cloppenburg denken die Eltern mehrheitlich sehr konservativ und haben die Vorteile der IGS oder seiner Kompromissform "KGS" nicht erkannt.

Als ehemaliger Schüler der IGS Mühlenberg in Hannover weiß ich es besser. Beim gemeinsamen Unterricht mit Kindern unterschiedlichster Leistungsvoraussetzungen in gemeinsamen Klassen werden die Klassenbesten nicht etwa gebremst, sondern erlernen soziale Eigenschaften, indem sie weniger starken Schülern und Schülerinnen helfen. Es ist sehr förderlich, dass die Kinder lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Davon profitieren insbesondere natürlich auch die Kinder, die von ihrer Grundschule vielleicht nur eine Mittelschulempfehlung bekommen haben. Viele dieser Schülerinnen und Schüler erreichen auf der IGS einen deutlich höherwertigeren Schulabschluss, als von ihren Grundschullehrern prognostiziert. Dies liegt sicherlich unter anderem auch daran, dass den Schülern hier die Zeit gegeben wird, sich noch zu entwickeln.

Viele meinen jetzt vielleicht, dass es doch nur um ein einziges Jahr ginge und dass man den Lehrstoff locker auf die übrigen 12 Jahre verteilen könnte. Aber dann müssten die Kinder schon in der Grundschule etwas mehr auf Gas treten und man wird zunehmend die begabteren Kinder (mit Gymnasialempfehlung) auf der Überholspur an den übrigen Kindern vorbeirauschen lassen. Das ist ein klarer Schritt rückwärts in Richtung einer unsozialen, geteilten Gesellschaft, in der die Schere zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet. Diese Vorgehensweise ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was ich mir unter der sozialen Idee des integrativen Unterrichts vorstelle. "Abi nach 12 Jahren" sollte gern der Leitspruch für "Eliteschulen" sein, aber nicht verpflichtend für alle Schulen und vor allem nicht für die IGS. Eine gemeinsame Erziehung, der Grundgedanke einer IGS, könnte mit dem Zeitdruck im Nacken nur noch schlecht durchgeführt werden.

Ich bin daher grundsätzlich gegen die pauschale Verkürzung der Schulzeit. Ich bin dafür, dass möglichst viele Schüler und Schülerinnen die Chance auf einen guten Bildungsabschluss bekommen. Ich sehe keinen Vorteil in der Anhebung des schlechten Durchschitts (siehe PISA Studie) durch ein paar Eliteschüler. Ich verlange eine allgemeine Verbesserung des Bildungsstandes für alle Kinder, so dass möglichst viele Berufsanfänger auch wirklich in Arbeit kommen und nicht in Hartz4 oder wie immer man den sozialen Abstieg in Zukunft nennen mag!

Die steigenden Anmeldezahlen an den integrativen Schulen und landesweite Anträge auf Neugründungen einer Integrierten Gesamtschule (außer natürlich hier im konservativen Cloppenburger Land) zeigen uns doch, dass wir nicht die einzigen sind, die so denken. Immer wieder erhalten Gesamtschulen (sei es IGS oder KGS) Bestnoten und Schulpreise für die Förder- und Ganztagskonzepte sowie für die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf Beruf und Ausbildung oder das Studium. So gibt es das Gütesiegel "Berufswahl und ausbildungsfreundliche Schule in der Region". Diese Auszeichnung geht immer wieder an IGSen und KGSen. Beispiel: IGS Garbsen und KGS Ronnenberg..

In einer sich ständig verschärfenden sozialen Ausgrenzung setzt die erfolgreiche Arbeit der Gesamtschulen einen bewussten Kontrapunkt. Dieser muss unterstützt werden und darf nicht durch eine politische Schnapsidee gefährdet werden!