Ginas gesammelte Baby-Tipps

Füttern allgemein

Backen

möchte man spätestens zum ersten Geburtstag seines Kindes. Viele Muttis möchten wie ich so lange wie möglich auf Zucker verzichten. Deshalb habe ich hier zwei Muffins-Rezepte und ein Rezept für Blitz-Karottenkuchen für Euch, bei denen man den Zucker gut gegen "Ursüße" aus dem Reformhaus austauschen kann. "Ursüße" beinhaltet im Gegensatz zum "raffinierten Zucker" noch alle Vitamine und ist nicht so süß wie dieser. Das Weizenmehl in den Rezepten könnt Ihr auch gut gegen Dinkelmehl oder ein anderes Vollkornmehl austauschen. Falls Ihr kein Natron im Haus habt, nehmt Ihr einfach einen Teelöffel Backpulver mehr...

Falls Du auch ein leckeres Kuchenrezept hast, das für Babies und Kleinkinder geeignet ist, schick es mir!
 

Durchfalldiät

Hier ist die Durchfalldiät , die unser Kinderarzt empfiehlt:

1.

Dünner schwarzer Tee, Fencheltee oder Kräutertee mit Traubenzucker und eine Prise Salz oder Glucose-Elektrolyt-Mischung (z. B. Oralpädon)

2.

Reisschleim oder Haferschleim, Heilnahrung, Gemüsesuppe, Nudelsuppe, Reis oder Grieß

3.

Zwieback, Toastbrot mit Bananenscheiben, Knäckebrot, Salzstangen

4.

Kartoffelbrei ohne Milch und ohne Fett mit gedünsteten Karotten

5.

Geriebener Apfel mit zerdrückter Banane und Magerquark

Der Kinderarzt von Nette (Lisas Patentante) empfiehlt folgenden Diätplan:

1. Tee
Kamille-, Fenchel-, dünner Schwarztee (auf 100 ml 5 g Traubenzucker). Bei Erbrechen wenig Kochsalz dazu (auf 1 Liter (!) Tee ein knapper Teelöffel (1,7 g) Salz. Bei Teepause (max. 12 Stunden) ca. 100 ml pro Kilo Körpergewicht. ORALPÄDON = Tee, Traubenzucker, Mineralien.

2. Reisschleim
Fertigprodukt oder: 4 Teelöffel Bruchreis in 200 ml Wasser zerkochen, sieben, dann wieder auf 200 ml mit gekochtem Wasser auffüllen, ganz leicht salzen.

3. Karottensuppe
Frühestens ab der 6. Lebenswoche. Evtl. Karotten-Reisschleim. Fertigprodukt oder: 125 g Karotten in 125 ml Wasser zerkochen, sieben, auf 250 ml Wasser auffüllen. 1/4 Teelöffel Kochsalz dazu.

4. Milch
Muttermilch weiter (selten reduzieren!) Flaschennahrung 1:1 mit Wasser verdünnen (leichter Durchfall). HEILNAHRUNG (evtl. als Brei) Keine Kuhmilch!

5. Haferschleim
In Wasser aufkochen. Wenig salzen! Evtl. mit Traubenzucker süßen oder evtl. ganz wenig Brühwürfel dazu.

6. Obst
Geriebener Apfel, geschlagene Banane.

7. Diverses
Zwieback, Salzstangen, Blockschokolade, getrocknete Heidelbeeren, Toastbrot, Weißbrot, Wasserbrötchen, Laugenbrezel.
Aufstrich: Konfitüre (ballastarm)..

8. Getränke
WICHTIG: genügend Flüssigkeitszufuhr!
Abgestandene, verdünnte Cola (Hälfte Wasser), Wasserkakao (kein Kaba o. ä.), Heidelbeersaft/Tee, Brombeerblättertee.
Häufiges Erbrechen: schluckweise ein Gemisch aus 1/3 Tee, 1/3 Orangensaft, 1/3 stilles Wasser.

9. VERBOTEN:
Zu viel Salz/Zucker; Eier, Fett, Vollkornprodukte, ballastreiches Gemüse, Limonade, unverdünnte Milch, Honig, Obst (außer 7.), Kohlensäurehaltige Getränke.

Die Diätempfehlungen müssen streng und bis zur Normalisierung der Stühle eingehalten werden.


Kochen

für Babies ist garnicht so schwer, wie frau es sich vielleicht vorstellt! Gläschen (z. B. Hipp, Alete, Bebivita) gehen auf die Dauer doch ins Geld und so fragte ich eines Tages im Schwangerschafts- und Babyforum nach KochTipps. Die bekam ich reichlich und auch gleich gute Ratschläge, das Kochen einfach zu gestalten. Diese Tipps habe ich ausprobiert und möchte sie hiermit an Euch weitergeben!

Man beginnt auf jeden Fall immer nur mit einer Gemüsesorte (hier bieten sich Möhren an, da sie als sehr allergenarm gelten) und gibt frühestens nach 3 Tagen eine weitere Sorte (z. B. Kartoffeln) dazu.

Es gibt zwei Arten, das Gemüse zuzubereiten: im Dampfkochtopf oder in der Mikrowelle. Anfangs bereitete ich größere Mengen im Dampfkochtopf zu, dann kochte ich für 2 Tage im voraus in der Mikrowelle. Wie auch immer: Das Gemüse putzen, würfeln, im Dampfkochtopf oder in der Mikrowelle bei 700 Watt OHNE ZUGABE VON GEWÜRZEN mit etwas Wasser (das Gemüse sollte ca. zur Hälfte im Wasser liegen) garen. Die genauen Garzeiten findet Ihr hier. In eine hohe Rührschüssel umfüllen, mit dem Pürierstab pürieren.

Wenn das Kind größer wird, kann man entweder weniger pürieren oder kleine Nudeln (z. B. Suppennudeln) dazugeben. Wenn man für mehrere Tage im voraus kochen möchte, kann man das Gemüsemus jetzt in Marmeladengläser (leere Hipp-/Alete-Gläschen eignen sich nicht, da sie keinen richtigen Schraubverschluß haben) oder festverschließbare Kunststoffdosen geben. Dann eingefrieren oder max. 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Gläschen stellte ich sofort nach dem Einfüllen des Gemüsemuses auf den Kopf, so werden sie auch noch "versiegelt". Vor dem Servieren füllt man das Ganze in eine Schale, erwärmt es in der Mikrowelle und gibt ein Stück Butter (für allergiegefährdete Kinder etwas Öl) dazu. Das bewirkt, dass der Babymagen die Vitamine aus dem Gemüse aufnimmt.

Wenn man kein frisches Gemüse zur Hand hat oder man die teilweise überteuerten Preise nicht zahlen möchte, ist man mit dem Gemüse von "Bofrost" und "Eismann" gut beraten. Das Gemüse wird sehr schonend vorbereitet und kann gut weiterverarbeitet werden. Da kann man auch gut verschiedene Sorten miteinander mischen!

Als Gemüsesorten eignen sich (laut Kinderklinik Gelsenkirchen für allergiegefährdete Kinder): Auberginen, Avocado, Blumenkohl, Brechbohnen, Broccoli, Chinakohl, Erbsen, Fenchel, gelbe Paprika, Grünkohl, Kohlrabi, Linsen, Mangold, Melde, Möhren, Porree, Rosenkohl, rote Paprika, Rotkohl, Schlangengurke, Schwarzwurzeln, Steckrübe, Stielmus, Sojasprossen, Spinat, Weißkohl, Wirsing, Zucchini.
 

Koch-Tipps

gibt's jetzt auch hier!
Ihr findet die Garzeiten von verschiedenen Gemüsesorten und drei Rezepte:
Dinkelstangen
Hirsefrikadellen
Karotten-Bratlinge
 

Muttermilch

Milch ist die erste und beste Nahrung, die ein Baby zu sich nehmen kann. Am besten ist natürlich die Muttermilch. Aber nicht jedes Baby ist in der Lage, die Milch von der Brust der Mutter zu saugen. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Trotzdem ist die Muttermilch ´in den ersten Lebenswochen das allerbeste fürs Baby. Mit einer speziellen Milchpumpe, die man nicht kaufen muss, sondern für wenig Geld in der Apotheke geliehen bekommt, wird die Milch einfach abgepumpt und steht dann zu jeder Tageszeit zur Verfügung. Hierbei sollte man aber folgendes beachten: Wissenschaftler haben kürzlich herausgefunden, dass sich die Milch nicht nur im Laufe der Monate an die Entwicklung des Kindes anpast, sondern auch unterschiedliche Eigenschaften je nach Tageszeit aufweisen kann. So ist es eigentlich am besten, wenn man die Milch nicht lange aufbewahrt, sondern sofort nach dem Abpumpen verwendet. Dadurch ist sie nicht nur frischer und damit frei von belastenden Keimen, sondern sie hat die richtigen Eigenschaften zur richtigen Tageszeit. So wirkt die zu später Stunde abgepumpte Milch z.B. schlaffördernd, während die Morgenmilch eher anregende Stoffe enthält. Sie können das nachlesen bei www.wissenschaft.de.
 

Trinken

sollte ein Kind viel! Doch die meisten sind sehr wählerisch bei den Getränken. Anfangen tut man am besten mit Fencheltee, der ist am verträglichsten für Babies. Ab dem 7. Monat habe ich Jan stark verdünnten Baby-Apfelsaft gegeben (1/4 Apfelsaft, 3/4 abgekochtes Wasser), das er weggesüppelt hat wie nichts! Mit 10 Monaten bekam er es im Wechsel mit Hipp-Früchtetee. Daran gefiel mir allerdings nicht, dass ich nicht kontrollieren konnte, wieviel Zucker Jan damit bekommt. Also sah ich mich nach geeigneten Tee-Sorten um, die babyverträglich sind. Und ich fand Milford Früchtetees! Das sind aromatisierte Früchtetees (also nicht aromatisierte Schwarztees, was mir in der zweiten Schwangerschaft zugute kam). Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen

  • Apfel
  • Brombeer/Himbeer
  • Erdbeer/Himbeer
  • Johannisbeer/Waldbeer*
  • Heidelbeer/Vanille
  • Kirsch/Banane

Ich gebe 2 Beutel in ein Litermaß, gieße 1 Liter kochendes Wasser drüber und lasse das Ganze 8 Minuten ziehen (* Johannisbeer/Waldbeer ist sehr intensiv, den lasse ich nur 5 Minuten ziehen). Anschließend "süße" ich den Tee mit 2 TL Traubenzucker (eigentlich ist es eher ein Geschmackverstärken als ein Süßen und außerdem wird der Teee "weicher" auf der Zunge). Und Jan, Lisa und Kai lieben jede Sorte!! Vielleicht Dein Kind auch?!